Neues UR-Kilogramm

01. Oktober 2008

1888/89 wurde das Kilogramm neu definiert und als Referenzwert das sogenannte UR-Kilogramm geschaffen. Dieses hat eine zylindrische Form und ist aus einer Legierung geschaffen welche zu 90%  Platin und 10% Iridium besteht. Aufbewahrt wird es in einem Tresor  in der Nähe von Paris.

Vor kurzem wurde Mithilfe vorhandener Kopien festgestellt das das UR-Kilogramm unerklärlicherweise an Gewicht verliert, deswegen soll bis 2011 eine neue Version des UR-Kilogramms geschaffen werden. Dieses UR Kilogramm soll Kugelförmig sein und aus reinem Silizium bestehen. Die Kugel wird einen Durchmesser von 9,36 cm haben und etwa zu 99,99% aus dem Isotop Silizium 28 bestehen dessen Kristallstruktur nahezu perfekt ist. Zudem soll die Kugel fast perfekt rund sein, wenn man rundum den Durchmesser vergleicht kommt man maximal auf eine Abweichung von 30 Nanometer (30 Millionstel Millimeter).

Auf die Erde übertragen hätte der Mount Everest nur noch eine Höhe von 1,82 m. Die Herstellung der Kugel ist ziemlich kompliziert, unter anderem wird mit einem Messgerät und unter Zuhilfenahme eines Röntgenlichts die Atome gezählt und so das Gewicht genau zu bestimmen.

Quellen:

Tecchannel
Wikipdia
Spiegel Online

Google Chrome

24. September 2008

Seit kurzem kann man sich als Vorab Version die Beta des geplanten Google Browsers Chrome runterladen und testen. Der Browser wird in über 30 Sprachen zum Download angeboten, darunter natürlich auch Deutsch. Installiert wird der Browser über eine 450 KB große Online-Installationsroutine welche nach dem Starten der Routine  die Daten des eigentlichen Browser runterlädt und anschliessend selbständig installiert.

Bei der Einrichtung von Chrome kann man  standardmässig die Einstellungen aus dem Firefox übernehmen, die Einstellungen des Internet Explorers kann man leider nicht automatisch importieren. Im Gegensatz zu Firefox und IE ist er zudem nicht von vorneherein als Standardbrowser festgelegt sondern überlässt  dem User die Entscheidung ob er dort sein Haken macht.

Auch bei der Benutzeroberfläche geht Google Chrome neue Wege und plaziert die Reiter für die Tabs über der Adresszeile die gleichzeitig auch als Suchfeld dient. Jeder der Tabs ist dynamisch und kann mit gedrückter linker Maustaste aus dem Fenster gezogen werden und als eigenständiges Browserfenster genutzt werden. Falls man die Fenster wieder zusammenführen will geht das auch problemlos. Zusätzlich sind die Tabs untereinander unabhängig, falls ein Tab nicht mehr reagiert und beendet werden muss hat das keine Auswirkung auf die anderen Tabs des Browsers.

Chrome hat als zustzliches Feature  die Möglichkeit in den anonymen Surf Modus zu wechseln, dies passiert entweder übers Menue oder indem man die Tastenkombination Strg+Shift+N drückt. Wenn dieser Modus aktiviert ist werden keinerlei Daten auf dem lokalen Rechner gespeichert.

Lesezeichen

Wenn mann für eine Seite ein Lesezeichen erstellen will passiert das ähnlich wie beim neuen Firefox indem man auf das Stern Icon in der Adresszeile klickt.  Anschliessend wird ein Fenster eingeblendet wo man Namen und den Ordner indem das Lesezeichen gespeichert werden soll festlegen kann. Man kann allerdings auch die geöffnete Webseite direkt in die Lesezeichenzeile ziehen indem man mit mit der linken Maustaste auf den Stern klckt und dann mit gedrückter Maustaste den Link in die Lesezeichenleiste zieht.

Downloads

Anders als Firefox und der IE besitzt Chrome kein eigenes Fenster für einen Download-Manager, stattdessen wird der Status dern Downloads unten am Bildrand  in der Downladleiste angezeigt.

Signatur

Bei der Installation wird eine eindeutige Signatur für den Browser erstellt womit,Kritiker werfen Google vor das damit der Benutzer eindeutig identifiziert werden können. Wer dies nicht möchte kann z.B. mit dem Programm Unchrome die ID unkenntlich machen, die normalen Funktionen von Chrome werden dabei nicht beeinträchtigt. Alternativ gibt es eine modifizierte Version names Iron welche aus Datenschutz bedenkliche Funktionen wie z.B. die Client-ID entfernt hat.

Quelle:

PC-Welt
Die Zeit

Samsung i8510

04. August 2008

Auf einer Pressekonferenz in New York hat Samsung sein neues Handy i8510 vorgestellt welches erstmals mit einer 8-Mio-Megapixel Kamera ausgestattet wird. Außer der Kamera hat Samsung fast alles eingebaut was derzeit auf dem Handymarkt gefragt ist. Das heißt das Handy verfügt über GPS, Wlan, HSDPA und einen großen Speicher von 16 GB. Wem das zuwenig Speicher ist der kann zusätzliche Speicherkarten einbauen.

Als Betriebssytem hat sich Samsung nicht für das hauseigene System entschieden sondern benutzt Nokias Smartphone-Software Symbian S60. Die Menueführung wird wie bei  Nokia über den berührungsempfindlichen Navkey-Ring gesteuert.

Die Hochauflösende Kamera stellt  das Highlight des Handy dar, nicht nur das Fotos mit 8 Millionen Pixeln dargestellt werden, auch Videos können in VGA Qualität aufgenommen werden. Dabei werden pro Sekunden etwa 30 Bilder  gemacht, wenn man die Auflösung auf QVGA senkt kann man sogar bis zu 120 Bilder pro Sekunden aufnehmen. Damit die Qualität der Fotos gleichbleibend hoch wird hat Samsung Features wie Gesichts-, Lächel- und Blinzelerkennung sowie einen Bildstabilisator eingebaut um den Fotografen zu unterstützen. Das eingebaute GPS ermöglicht es die gemachten Fotos mit einem sogenannten Geo Tag zu versehen.

Über den TV Ausgang können die Videos und Bilder  auf dem Fernseher dargestellt werden, dies ist vor allem für Hochauflösende Fotos geeignet die auf dem Handydisplay nicht richtig zur Geltung kommen.

Dank des Quadband Empfanges wird man überall auf der Welt erreichbar sein und Daten können dank HSDPA (2100/900 MHz) zumindest beim Downlaod mit Breitbandgeschwindigkeit übertragen werden.

Mit den Foto und Videofunktionen sind die medialen Möglichkeiten aber noch nicht ausgeschöpft, auch die Musikliebhaber kommen dank MP3-Player und Radio mit RDS-Senderkennung auf ihre Kosten.  Da das i8510 Bluetooth 2.0 integriert hat können die Songs auch drahtlos übertragen werden. Da die vielen eingebauten Komponenten eine Menge Energie verbrauchen hat Samsung ein leistungstarkes Akku eingebaut welches eine Gesprächszeit von 5 Stunden, und eine Standbyzeit von 330 Stunden ermöglichen soll.

Danamics LM10

25. Juli 2008

Da die Minituarisierung der Prozessortechnologie immer weiter fortschreitet werden auch die Anforderungen an die Kühlsysteme immer höher. Das Dänische Start Up Unternehmen Danamics bringt mit dem LM10 erstmal einen Prozessorkühler auf den Markt der Flüssigmetall einsetzt um die Wärme abzuleiten. Das Flüssigmetall soll eine besonders hohe Leitfähigkeit besitzen und Wärme schnell abführen können,dazu kann dank des Flüssigmetalls erstmals eine Elektromagnetische Pumpe benutzt werden um den Flüssigkreislauf aufrechtzuhalten. Dadurch das keinerlei bewegliche Teile enthalten sind entstehen beim Betrieb keine  Vibrationen oder andere störende Geräusche. Die Leistungsaufnahme soll laut Danamics bei 1 Watt liegen.

Für den Betrieb werden keine zusätzlichen Komponenten benötigt,  dank der kompakten Bauweise und des geringen Stromverbrauch wäre der Einsatz in PCs, Workstations und Laptops möglich. Leider hat Danamics noch nicht bekannt gegeben wann genau der Kühler im Handel erhältlich sein wird und auch was den Preis angeht haben sie noch keinerlei Zahlen genannt.

Quellen:
PC Welt
Danamics

Worm.Win32.GetCodec.a. infiziert Audiodateien

24. Juli 2008

Kaspersky Lab gab bekannt das ein neuer Wurm im Umlauf ist. Der Wurm der auf den Namen Worm.Win32.GetCodec.a. getauft wurde konvertiert Audiodateien von mp3 ins WMA Format, behält allerdings die mp3 endung bei. Zusätzlich wird die Datei durch ein WMA Tag ergänzt welche einen Link zu einer infizierten Webseite enthält.

Wenn der Benutzere die Audiodatei öffnet wird der Browser geöffnet und er soll eine Datei runterladen welche angeblich ein Codec sein soll. Bei dessen Installation wird der Trojaner Trojan-Proxy.Win32.Agent.arp geladen der es einem Außenstehenden ermöglicht die Kontrolle über den PC zu erlangen.

Quelle:
kaspersky

Neue Währung Amero - “Sturm-Wurm-Bande”

23. Juli 2008

Bei dem neuen Wurm der Sturm-Wurm-Bande wird mit einer Verschwörungtheorie gespielt die seit einiger Zeit im Umlauf ist, in der Theorie geht man davon aus das sich die USA, Kanada und Mexiko zur so genannten Nordamerikanischen Union zusammenschließen. Deren gemeinsame Währung soll der Amero sein.

Auf diese Verschwörungtheorie aufbauend haben die verschickte Mails Betreffs wie “Dollar is replacing by new currency” oder “Collapse of the Dollar”. Der kurze Email Text enthält einen Link auf einen Rechner des Sturm-Botnet, dort liefert ein Mini Web Server eine Seite mit Informationen über die angebliche Währungsunion zuzüglich eines Bildes der neuen Währung.

Wenn man auf das Bild anwählt beginnt automatisch der Download einer Datei, diese ist eine etwa 90KB große exe Datei namens “amero.exe”. Die Seite enthält außerdem schädlichen Javascript Code der Lücken im Internet Explorer ausnutzen soll.

Quelle:
PC-Welt

Unterschied von Pingback/Trackback

11. Juli 2008

Trackback

Die Trackback Funktion ermöglicht es jemandem mitzuteilen das man  einen Link auf einen Artikel seines Blogs gesetzt hat.Dazu gibt es eine spezielle Trackback URL welche am Ende des Artikel  angegeben wird.

DIese kann man  in seinem eigenen Artikel  unter dem Punkt Trackbacks einzufügen.
Der Trackback schickt dann eine Nachricht an den Blog das es einen anderen Blog gibt der auf diesen verweist.

Pingback
Der Pingback stellt eine automatisierung der Trackback-funktion dar,allerdings unterstützen nicht alle Programme mit denen man seinen Blog erstellen kann  diese Funktion .Dazu kommt das der Pingback nur funktioniert wenn beide Blogs das unterstützen.

Ist das der Fall  schaut das Programm automatisch bei der Erstellung des Artikels ob Links auf andere Blogs gesetz wurden und schickt dann selbstständig einen Ping an die Artikel . Wenn so ein Ping bei einer Seite ankommt wird geprüft ob der Link korrekt ist und anschliessend in dem Artikel vermerkt.

Quellen:
Pingback
Trackback

Hochauflösende PC Monitore

10. Juli 2008

Höher,weiter,schneller und schärfer? Egal in welchen Bereich der Technik man schaut, überall wird daran geforscht Technische Produkte noch besser zu machen. Daher überrascht es nicht das die Firmen auch Monitore immer weiter verbessern und jedes Jahr neue Monitore mit immer grösseren Bildschirmen und Auflösungen anbieten. Hochauflösende PC Monitore haben mindestens eine native Auflösung von 1920*1080 und sind damit in der Lage Full HD abzuspielen.

Die Monitore gibt es in verschiedenen Preiskategorien, zur gehobenen Kategorie gehören Modelle wie der SyncMaster 305T von Samsung der eine Bildschirmdiagonale von 30 Zoll(76,2 cm) und eine native Auflösung von 2560 * 1600 Punkten und einem maximalen Kontrast von 1000:1 bietet.

Zusätzlich bietet der Synmaster 305T noch weitere Technische Details wie z.B.

  • Widescreen
  • Reaktionszeit von 6 ms
  • integrierter USB-HUB
  • Energiesparfunktion

Diese Vielfalt hat natürlich seinen Preis, Samsung gibt für den SyncMaster 305T eine unverbindliche Preisempfehlung von 1.499,00 € an.

Quelle:
Samsung

HD Audio

07. Juli 2008

Intel führte 2004 mit dem  High Definition Audio eine neue Spezifikation für Audio-Chips ein, damit löste es den bis dahin gültigen gültigen Standard AC97 ab. Der neue Standard soll dem PC eine Audioqualität ermöglichen wie herkömmliche Audiogeräte. HD Audio soll ein besseres Klangerlebnis bieten, dies wird durch viele Verbesserungen erreicht, unter anderem bei der Architektur und durch Erhöhung der möglichen Bandbreite.

Ein weiterer Vorteil ist das die Bandbreite nicht vorher festgelegt ist, sondern dynamisch zugewiesen wird. Soundchips müssen laut dem neuen Standard Stereo Signale mit 192 KHz in 32 Bit liefern können, und bis zu 8 Kanäle mit 96 KHz in 32 Bit. Damit hat der neue Standard eine ähnliche Klangqualität wie 7.1 Surround .

Microsoft hat die Unterstützung von HD Audio in den neueren Windows-Versionen (ab XP Servicepack 3) im System integriert, für das Servicepack 2 benötigt man noch den High Definition Audio Patch (KB888111).
Dies ist nur ein Auszug der Verbesserungen, allerdings ist der Standard nur eine Mindestanforderung und sagt nichts darüber aus wie leistungsfähig ein Chip wirklich ist. Detalliertere technische Details kann man in den beiden verlinkten Quellen nachlesen.

Quellen:

Tecchannel

Wikipedia

IT-Wissen

SanDisk Cruzer Titanum Plus

02. Juli 2008

Der Cruzer Titanum Plus ist ein USB Stick mit einer maximalen Kapazität von 4 GB und wurde dahingehend konzipiert die gespeicherten Daten möglichst sicher aufzubewahren und zu transportieren. Es besteht aus einem Metallgehäuse welches äußerst widerstandsfähig ist. Der abwärtskompatible USB 2.0 Anschluss ist versenkbar, dadurch ist der Anschluss beim Transport gegen eindringen von Schmutz geschützt.
Die gespeicherten Daten können mit einem Passwort geschützt werden.

Dies bietet schon einen gewissen Schutz, allerdings was passiert wenn der USB-Stick verloren geht? Um auch für diesen Fall die Daten zu Sichern bietet der Cruzer Titanum Plus von SanDisk ein automatisches Online Backup der gespeicherten Daten an. Dazu muss allerdings eine Internet Verbindung bestehen und man muss sich vorab registrieren. Wenn man das getan hat kann man von überall auf der Welt auf die gespeicherten Daten zugreifen, und verlorene Daten gehören der Vergangenheit an.

Das Online Backup findet automatisch statt wenn man Daten auf den USB-Stick speichert oder die darauf gespeicherten Daten verändert. Falls man Daten im Offline Modus ändert werden die bei der nächst möglichen Internetverbindung übertragen. Zusätzlich werden auch gelöschte Daten noch für 30Tage Online gespeichert solange die maximal Kapazität nicht überschritten wird.
Der Stick kostet ca 50$, im Preis inbegriffen sind die kosten für die ersten 6 monate der Onlinespeicherung, nach den ersten 6 monaten kostet der Service etwa 30$ im Jahr.
Der zur Verfügung gestellte Online Speicherplatz ist an die maximale Kapazität des USB-Sticks gekoppelt, das sind derzeit 4GB.

Quellen:
San Disk
Computerwoche